Kann das Elektroauto die Umwelt retten?

Ein Film vom Florian Schneider und Valentin Thurn
Im Auftrag der ARD

Elektro-Autos sollen die Umwelt retten, werden gar als „emissionsfrei“ gepriesen. Doch unter dem Strich sind E-Autos keineswegs umweltfreundlicher als Benziner oder Diesel, zumindest nicht, wenn sie eine ähnliche Reichweite haben.  Bei der Herstellung der Batterien wird mehr Energie verbraucht als im ganzen Autoleben, und auch der Rohstoffverbrauch macht den Öko-Vorteil zunichte. Und selbst wenn wir nur den Strombedarf für betrachten, der für den Betrieb der E-Autos gebraucht wird, würde der produzierte Strom in Deutschland gar nicht ausreichen. Als große Lösung in der Diesel-Krise taugen sie also nicht.

Wir fragen: Wie groß ist das Ausmaß der Umweltverschmutzung bei der Herstellung der Batterien? Wie rechtfertigen E-Auto Hersteller die Zerstörung der Natur im Namen des Klimaschutzes? Warum hält die Politik so hartnäckig fest an der Mär vom Umweltwunder? Und welche Alternative gibt es für eine umweltfreundliche Mobilität?

Eine Spurensuche in den Lithium-Minen Argentiniens, wo die indigene Bevölkerung ihrer Lebensgrundlagen beraubt wird, und in Deutschland, wo die elektrische Revolution gerade die Autohersteller vor sich hertreibt.

Zusätzliche Informationen:
Redaktion: Jo Angerer, Martin Suckow (WDR) und Johanna Walter (BR)
Autoren: Florian Schneider & Valentin Thurn
Schnitt: Bastian Bischoff
Kamera: Christian Albrecht, Boris Fromageot, Mariana Aguirre, Björn Schneider, Matthias Zscheile, Markus Kecker, Gerardo Milsztein
Ton: Miklas Rüssmann, Nariman Pauli, Till Möhrke, Michael von Harpe, Oliver Lumpe, Stephan Zwickirsch, Markus Habryka

Erstausstrahlung:
3.Juni 2019, 22.45 Uhr, ARD

Erstausstrahlung der aktualisierten Fassung:
Elektroautos – Wie umweltfreundlich sind sie wirklich? am 29. Januar 2020, 22.10 Uhr, WDR
Bei der Ökofilmtour 2020 am 22.1., 23.1. und 6.2.
Beim Naturvision in Ludwigsburg im Juli 2020

Wiederholung:
04.Juni 2019, 04.45 Uhr, ARD
26. Juni 2019, 22.00 Uhr, BR

​Im Stream verfügbar bei folgenden Anbietern:
Der Film ist auf dem WDR-Dokukanal auf Youtube abrufbar.

Weiterführende Links:
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