Valentin Thurn

International bekannt wurde Valentin Thurn mit den Kino-Dokumentarfilmen „Taste the Waste – die globale Lebensmittelverschwendung“ und „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“.
„Taste the Waste“ prämierte auf der Berlinale 2011 und gewann den Umwelt-Medienpreis der Deutschen Umwelthilfe und weitere 15 Preise im In- und Ausland. Der Dokumentarfilm lockte in Deutschland über 130.000 Zuschauer ins Kino sowie weitere 30.000 in Österreich. Weltweit wurde der Film im Fernsehen in über 30 Ländern ausgestrahlt. Das Buch zum Film mit dem Titel „Die Essensvernichter“ erreichte als „Spiegel-Bestseller“ eine Auflage von über 35.000.

Auch sein zweiter Kinofilm „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ bekam zahlreiche Preise, darunter den deutschen Naturfilmpreis 2015. Das Buch zum Film mit dem Titel „Harte Kost“ bekam den Salus-Medienpreis 2015.
Darüber hinaus realisierte Valentin Thurn in den vergangenen 25 Jahren über 50 Dokumentationen für ARD, ZDF und ARTE, darunter mehrere preisgekrönte wie „Ich bin Al Kaida“ (Nominierung Deutscher Fernsehpreis), „Mit meiner Tochter nicht!“ (Beste Dokumentation Filmfestival Eberswalde) und „Tod im Krankenhaus“ (ARGUS-Medizinpreis 2008).

Er ist auch TV-Produzent, Autor von Hörfunk-Features, Herausgeber von Sachbüchern, Dozent bei Seminaren über Film und Journalismus unter anderem an der Filmakademie Baden-Württemberg, der Kunsthochschule für Medien Köln, der RTL-Journalistenschule und dem Goethe-Institut in Indien, Indonesien und Argentinien sowie weiteren Instituten in Mexiko, Ecuador und Südafrika. Er ist Jury-Mitglied des Wettbewerbs „Zu gut für die Tonne“ des Bundesernährungsministers, beim Salus-Medienpreis und Filmfestivals wie Interfilm Berlin, CinemAmbiente Turin und Festival Vert Meaux. Zudem ist er ein Mitglied der Deutschen Filmakademie.

Er studierte Geographie, Ethnologie und Politik in Aix-en-Provence (Frankreich), Frankfurt und Köln und wurde an der Deutschen Journalistenschule in München zum Redakteur ausgebildet. Für sein Lebenswerk wurde ihm der Journalistenpreis der Deutschen Gesellschaft für Geographie verliehen.