
Die letzten Tage des Matthias Domaschk (Arbeitstitel) | TV-Dokumentarfilm, 90 Minuten | Im Auftrag des MDR, ein Film von Sabine Michel und Sonia Otto
„Die letzten Tage des Matthias Domaschk“ ist die Geschichte von Matthias Domaschk, der in den achtziger Jahren in der DDR wegen seines zivilen Ungehorsams tragisch zu Tode kommt. Ein Cold Case von historischer Bedeutung, der ausschlaggebend für das Erstarken der oppositionellen Kräfte war, die 1989 zum Mauerfall führten und gleichermaßen eine Verbindung zu den großen universellen Themen, die uns heute wieder umtreiben: Welche Möglichkeiten des Protests hat die Zivilgesellschaft – gegen die zunehmende Zerstörung der Umwelt, oder gegen unmenschliche Diktaturen weltweit? „Die letzten Tage des Matthias Domaschk“ erzählt einen emotionalen Fall von großer historischer Bedeutung und gleichzeitig ganz aktuell von der Kraft zivilen Widerstands und der Hoffnung, die wir heute wieder mehr denn je brauchen.
Der Film zeichnet anhand zahlreicher Gespräche mit Freunden, Familie und Weggefährten des verstorbenen jungen Mannes sowie Angehörigen der Gegenseite, des Ministeriums für Staatssicherheit ein komplexes, differenziertes Bild zweier Seiten, die mit völlig unterschiedlichen Ausgangspunkten an sehr unterschiedliche Visionen geglaubt und dafür bedingungslos gekämpft haben.
Written and directed by Sabine Michel
Co-author & co-director: Sonia Otto
Camera: Anne Misselwitz
Edited by Katrin Ewald
THURN FILM, an independent production company for documentary films,
was founded in 2003 by Valentin Thurn.