EIN ANDERER BLICK

Dokumentarfilme über Menschen und ihre Welt

Holy Shit

In Entwicklung

Ein abendfüllender Dokumentarfilm von Rubén Abruña

In Koproduktion mit SPIELPLATZFILME GMBH (CH)

Der Papst tut es, Angela Merkel tut es, Sie tun es, wir alle tun es. Jeden Tag entledigen wir uns unserer Ausscheidungen und tun alles, um sie verschwinden zu lassen. Ein tragischer Fehler!
Zum ersten Mal in der Geschichte des Menschen leben mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land. Vor allem in Entwicklungsländern platzen Metropolen mit zig-Millionen Menschen aus allen Nähten. Und drohen zu ersticken: an der eigenen Scheiße! Mit katastrophalen Folgen, denn jedes Jahr sterben so viele Menschen an Infektionen durch Fäkalien, wie Einwohner in Paris, vor allem Kinder sind betroffen. Und in Zukunft könnten die unbereinigten Exkremente in den Slums, die sich bis zum Horizont erstrecken, schreckliche globale Epidemien auslösen.
Das Verrückte an der Situation ist, dass gerade unsere westlichen Antworten aus dem 19. Jahrhundert - die Wasserspülung und die städtische Kanalisation verbunden mit den modernen Kläranlagen unserer Zeit - einer Lösung für die ärmsten Milliarden der Menschheit im Wege stehen, statt die Probleme zu lösen.
Der Grund: in den betroffenen Ländern gibt es oft weder die nötigen Wassermengen noch die Energie um die Abwässer professionell zu reinigen. Vielen Regierungen fehlt das Geld oder der Wille, sich um die Ärmsten der Armen zu kümmern.
Dabei ließe sich mithilfe von Scheiße die Ernährung der Ärmsten der Armen gleich vor Ort sichern, ließen sich 100 Trillionen Liter Trinkwasser einsparen und die Verbreitung von Infektionskrankheiten in Slums erfolgreich bekämpfen.

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