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Die Müllforscherin Felicitas Schneider ermittelte, dass Haushaltsmüll im Durchschnitt rund zehn Prozent essbare Lebensmittel enthält.
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Dokumentarfilm von Valentin Thurn, 90 Minuten, 2011, 35 mm
Deutscher Kinostart am 8. September 2011
Österreichischer Kinostart am 11. November 2011
Deutsche Haushalte werfen jährlich Lebensmittel für 20 Milliarden Euro weg - so viel wie der Jahresumsatz von Aldi in Deutschland. Das Essen das wir in Europa wegwerfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Valentin Thurn hat den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen. Jeder zweite Kopfsalat wird aussortiert, jedes fünfte Brot muss ungekauft entsorgt werden. Kartoffeln, die der offiziellen Norm nicht entsprechen, bleiben auf dem Feld liegen und kleine Schönheitsfehler entscheiden über ein Schicksal als Ladenhüter. In den Abfall-Containern der Supermärkte findet man überwältigende Mengen einwandfreier Nahrungsmittel, original verpackt, mit gültigem Mindesthaltbarkeitsdatum. Auf der Suche nach den Ursachen und Verantwortlichen deckt er ein weltweites System auf, an dem sich alle beteiligen.
Die Folgen reichen weit, denn die Auswirkungen auf das Weltklima sind verheerend. Die Landwirtschaft verschlingt riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger und Pestiziden, Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Mehr als ein Drittel der Treibhausgase entsteht durch die Landwirtschaft. Nicht unbedeutend sind auch die Berge verrottender organischer Stoffe, denn das entstehende Methangas wirkt sich auf die Erderwärmung 25 Mal so stark aus wie Kohlendioxid.
TASTE THE WASTE zeigt dass ein weltweites Umdenken stattfindet und dass es Menschen gibt, die mit Ideenreichtum und Engagement diesem Irrsinn entgegen treten.
Pressetext des WDR zur Premiere am 2. September 2011 in Köln.
Entwickelt mit Unterstützung der Documentary Campus Masterschool
Eine Co-Produktion von THURN FILM und SCHNITTSTELLE
Unterstützt von MEDIA (EU-Kommission), Evangelischer Entwicklungsdienst (EED), KOCCA (koreanische Filmförderung), Kinovertrieb Deutschland: W-Film Distribution, Kinovertrieb Österreich: Poool, Weltvertrieb: Telepool, München.
Trailer auf Vimeo oder YouTube. Das Filmprojekt auf Reelisor
Website mit Blog, Youtube-Channel und Facebook-Seite der Kampagne
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Thomas Laumann (41 Jahre) liess sein Bein amputieren, in der Hoffnung dass er MRSA loswird - vergebens.
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ZDF "Zoom" vom 24. August 2011
Ein Film von Frank Bowinkelmann und Valentin Thurn
Produktion: THURN FILM
Redaktion: Carsten Rüger
Thomas L. ist ein kerngesunder sportlicher junger Mann, als er mit 25 Jahren ins Krankenhaus geht. Ein winziger Eingriff. Routine. Doch bei der Operation entzündet sich die Wunde - durch Keime. Die Ärzte bekommen die Entzündung nicht in den Griff, die Keime sind gegen Antibiotika resistent, die Mediziner machtlos, das Bein wird amputiert. Aus einem kerngesunden jungen Mann ist ein Krüppel geworden - im Krankenhaus.
"ZDFzoom" will wissen, wie es dazu kommen konnte: Warum geraten die tödlichen Bakterien ausgerechnet im Krankenhaus außer Kontrolle? Die Autoren Valentin Thurn und Frank Bowinkelmann erfahren, dass sich diese gefährlichen Bakterien in Deutschlands Kliniken rasant ausbreiten. Und sie sind gegen immer mehr Medikamente resistent. Der tödlichste unter ihnen heißt MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Mehr...
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Christiane Völling
Inge mit Bruder und Mutter
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Erstausstrahlung: ARTE, 8. Oktober 2010, 22.40 Uhr
Gewinner des Dr.-Georg-Schreiber-Medienpreises 2011
Ein Film von Britta Dombrowe, 52 Minuten
Produktion: THURN FILM
Redaktion: Linde Dehner, ZDF
Öfter als wir glauben stockt der Hebamme der Atem beim Ausruf: „Ein Mädchen!“ oder „Ein Junge!“. Jedes 5000. bis 3000. Neugeborenen ist weder das eine noch das andere. Offiziell gibt es sie gar nicht, die „Hermaphroditen“, „Zwitter“ oder „Intersexuellen“: Das Geschlecht eines Kindes muss in nur wenigen Tagen in die Geburtsurkunde eingetragen werden – zur Auswahl stehen dort zwei Möglichkeiten: männlich oder weiblich.
Die Dokumentation erzählt die Geschichte der 4-jährigen Inge, die mit uneindeutigem Geschlecht zur Welt kam. Trotz Anraten der Ärzte zu einer schnellen „Korrektur“ entschieden sich die Eltern das Kind zu lassen wie es ist. Inge soll später selbst entscheiden können als was sie leben möchte. Diese Wahl hat die Intersexuelle Christiane Völling (50) niemals gehabt: Bei ihrer Geburt wurde das Mädchen auf Grund einer vergrößerten Klitoris männlich zugewiesen. Später wurden ihr ohne Aufklärung Gebärmutter und Eierstöcke entfernt. Erst dreißig Jahre nach der Operation erfährt sie aus den Akten, dass man ihr ihre Weiblichkeit genommen hat. 2008 verklagt sie den Chirurgen – der Film zeigt die Bilder des spektakulären Gerichtsprozess. mehr...
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Ein Film von Valentin Thurn und Frank Bowinkelmann
3sat, Wiederholungen am
Montag, 14. Februar 2011 um21:30 Uhr und am
Sonntag, 20. Februar 2011 um 16:00 Uhr, in der Reihe „hitec“
Ins Krankenhaus wird man gebracht, um wieder gesund zu werden. Doch manchmal wird man erst dort richtig krank. Die weltweite Ausbreitung neuer Super-Bakterien in den Krankenhäusern bereitet den Ärzten Sorge. Der am weitesten verbreitete und gefährlichste unter den Krankenhauskeimen heißt MRSA (multiresistenter Staphylokokkus aureus). Der Keim ist gegen die gängigen Antibiotika resistent und wird immer aggressiver: Die Zahl der Medikamente die noch eingesetzt werden können sinkt von Jahr zu Jahr. MRSA kann zu schweren Wundinfektionen, Lungenentzündungen, Sepsis und nicht selten zum Tod führen. Europaweit sterben jedes Jahr rund 50.000 Menschen an dem Killer-Keim. mehr...
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Guillaume Depardieu in der Reha-Klinik
(c) Elise Depardieu
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Dienstag, 20. April 2010 um 21.15 Uhr, arte Wiederholung: 30. April 2010 um 11.05 Uhr, arte
Zu den prominenten Patienten, die sich mit dem Krankenhauskeim MRSA infizierten, zählt der französische Schauspieler Guillaume Depardieu. Bei einer Operation nach einem Motorradunfall infizierte er sich 1995 mit MRSA. Heilung gab es nicht. Acht Jahre später ließ Depardieu sich das Bein amputieren und begann gleichzeitig einen "Kreuzzug" gegen die Killerkeime. Er sorgte in Talkshows für Öffentlichkeit und setzte das französische Gesundheitsministerium unter Druck. Seine Kampagne zeigte Wirkung. Frankreich erfasst und publiziert nun die MRSA-Infektionen. mehr...
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Andreas Kühn sitzt seit 9 Jahren, nun steht ein Wiederaufnahmeverfahren an
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Unschuldig hinter Gittern
ARD, Report Mainz, 26. Oktober 2009, 22.00 Uhr,
von Valentin Thurn und Karin de Miguel
Wiederholungen:
26. Oktober 2009,
23:30 Uhr, EinsExtra
27. Oktober 2009,
01:25 Uhr, SWR Fernsehen
05:00 Uhr, Das Erste /
09:30 Uhr, rbb /
20.15 Uhr, EinsExtra
Der Beitrag auf der Webseite von Report Mainz (Länge 6'13)
Das Manuskript: "Wie schwer es Justizopfern in Deutschland gemacht wird"
Weitere Beiträge im SWR-Fernsehen:
Zur Sache Baden-Württemberg 19.11.2009 (Beitrag online auf der SWR-Homepage)
Landesschau Baden-Württemberg 21.11.2009 (Beitrag online in der ARD-Mediathek)
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Ralf und Andrea mit ihrem Kind Inge
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ZDF, Mona Lisa, 4. Oktober 2009, 18 Uhr, ein
Magazinbeitrag von Dr. Britta Dombrowe
Ihr Fall ging um die Welt: Die südafrikanische Läuferin Caster Semenaya, Goldmedaillengewinnerin bei der WM in Berlin, ist keine "normale" Frau, sondern intersexuell. Das heißt, sie besitzt männliche und weibliche Geschlechtsmerkmale. Die Gründe dafür sind vielfältig. In Deutschland sind etwa 80.000 Menschen intersexuell. Inge ist fünf Jahre alt und wächst bisher als Mädchen auf, obwohl sie einen männlichen Chromosomensatz hat. Ihre Eltern haben sich bisher gegen Festlegung ihres Geschlechts durch eine Operation des Kindes entschieden. Christiane Völling hatte dieses Glück nicht: Sie wuchs als Junge auf, erfuhr erst mit 46 Jahren, dass sie auch weibliche Merkmale in sich trug. 2008 prozessierte sie erfolgreich gegen den Arzt, der ihr die weiblichen Geschlechtsorgane entfernt hatte, ohne sie darüber zu informieren. more...
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Rudolf Schmenger, Ex-Steuerfahnder und Whistleblower
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Ein Film von Valentin Thurn, 30 Minuten
WDR-Fernsehen, Sonntag, 13. September 2009, 16.25 – 16.55 Uhr (tag 7)
Wiederholung: PHOENIX, Dienstag, 6. Oktober 2009,
13.30 und 18.00 Uhr
Rudolf Schmenger ist Steuerfahnder in der Bankenstadt Frankfurt. In einer Großbank spürt er einen Millionenbetrug auf. Als er mit seinen Kollegen dagegen vorgehen will, werden sie ausgebremst: Von den eigenen Vorgesetzten im Finanzamt. Doch Rudolf Schmenger will nicht klein beigeben. Er kämpft: Für seine Überzeugung, für sein Gewissen, auf Kosten seiner Karriere. mehr...
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Spielszene: Der Beschuldigte wird dem Haftrichter vorgeführt
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Ein Film von Valentin Thurn, 45 Minuten
PHOENIX 16. Februar 2010, 15.45 Uhr
Es ist der Alptraum schlechthin: Der Tag, an dem „Im Namen des Volkes“ ein Richter spricht: schuldig! Der Verurteilte weiß: ich war es nicht. Doch keiner glaubt es ihm. Drei Fälle stehen im Mittelpunkt dieser Dokumentation: Donald Stellwag, der neun Jahre wegen Bankraubs im Knast saß. Nur zwei Wochen nach seiner Entlassung wurde der echte Bankräuber auf frischer Tat geschnappt. Harry Wörz, verurteilt zu 11 Jahren Haft, freigesprochen nach fünf Jahren Haft und jetzt erneut vor Gericht, weil ihn die Staatsanwalt immer noch für schuldig hält. Und Andreas Kühn, der aus dem Knast die Wiederaufnahme seines Falls anstrebt. Dabei hilft ihm sein ehemaliger Chef, der von seiner Unschuld überzeugt ist. mehr...
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Anna und ihre Mutter in Boston
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Mein Vater von der Samenbank
Auf der Suche nach der eigenen Identität
Radio-Feature von Valentin Thurn und Frank Bowinkelmann
WDR 5, Sonntag 21. Juni 2009, 11.05 – 12.00 Uhr
WDR 5, Montag 22. Juni 2009, 20.05 – 21.00 Uhr
Als Anna von ihrer Mutter erfährt, dass sie mit dem Samen eines Fremden gezeugt wurde, ist sie zunächst wie gelähmt. Wochenlang schaut sie sich die Fotoalben der Familie an, vergleicht ihr Gesicht mit dem des Vaters und der Schwestern. Die Frage nach dem Unbekannten in ihrem Leben, lässt sie nun nicht mehr los.
Rund 100.000 Kinder wurden bis heute in Deutschland mit Hilfe einer Samenspende gezeugt. Doch wenn die jungen Erwachsenen etwas über ihren genetischen Vater erfahren wollen, stoßen sie meist auf unüberwindbare Hürden. Dabei ist das Wissen um die eigene Abstammung eine wichtige Säule der eigenen Identität.
Das Feature begleitet die junge Frau bei der Suche nach ihrem Erzeuger. mehr...
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Öznur und ihre Patin Inge
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Ein Lotse fürs Leben
Ein Film von Kadriye Acar und Valentin Thurn
ARD am 10.5.09 um 17.30 Uhr (Gott und die Welt)
Eins Extra am 13.05.09 um 20.15 Uhr (ARD-Digital)
Eins Extra am 20.05.09 um 06.15 Uhr
Eins Extra am 21.05.09 um 10.05 Uhr
„Hätte ich Inge früher kennen gelernt, wäre ich ein selbstbewussterer Mensch geworden. Vieles wäre einfacher gewesen. Ich vertraue ihr mehr als anderen Menschen, weil ihre Hilfe ehrenamtlich ist und damit vom Herzen kommt“, sagt die 27jährige Öznur Demir. Sie hatte Hilfe gesucht, um den Hauptschulabschluss zu schaffen – und die 69jährige Rentnerin Inge Alexy gefunden, beim Projekt „Senioren-Lotsen“. Die ehrenamtliche Patin hilft der jungen Türkin beim Erlernen der deutschen Sprache und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. mehr...
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Tod im Krankenhaus -
Der Kampf gegen die Super-Bakterien
Ein Film von Valentin Thurn und Sabine Goette
Erstausstrahlung: ARTE, 19. Dezember 2008, 22.35 Uhr
Länge: 45 Minuten, Redaktion: Linde Dehner (ZDF)
Die weltweite Ausbreitung neuer Super-Bakterien in den Krankenhäusern bereitet den Ärzten Sorge. Der am weitesten verbreitete und gefährlichste unter den Krankenhauskeimen heißt MRSA (multiresistenter Staphylokokkus aureus). Europaweit sterben jedes Jahr rund 50.000 Menschen an dem Killer-Keim. mehr...
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Gefundenes Fressen
Leben vom Abfall
Ein Film von Britta Dombrowe und Valentin Thurn
Wiederholung im SWR-Fernsehen am 12. Januar 2010 um 7.30 Uhr
und am 23. Januar 2010 um 7.00 Uhr
Saarländischer Rundfunk (SR) am 12. Januar 2010 um 7.30 Uhr
und am 23. Januar 2010 um 7.00 Uhr
Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB-Fernsehen) am 11. Februar 2010 um 12.30 Uhr
Länge: 30 Minuten, Redaktion: Angelika Wagner (WDR)
23. April 2010, 7.50 Uhr, WDR-Fernsehen
„Das Brot hier ist doch 1 A!“, meint Hanna und sie hat völlig Recht. Es sieht appetitlich aus und ist ordentlich in Plastikfolie eingeschweißt. Nichts scheint es von den anderen im Supermarktregal zu unterscheiden, nur dass die 21-jährige es gerade aus dem Abfall gefischt hat.
Konkrete Zahlen, wie viele Lebensmittel in Deutschland weggeworfen werden, gibt es nicht. Allein auf dem Kölner Großmarkt kommen bis zu zehn Tonnen an einem normalen Markttag zusammen. mehr...
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Der Herr der Wölfe
Ein Wildbiologe in den Karpaten
ARD digital / EinsPlus
Sonntag, 7. Februar 2010,
22.30 Uhr
Donnerstag, 11. Februar 2010, 07:30 Uhr
Christoph Promberger hat zwei junge Wölfe aus einer rumänischen Wolfsfarm gerettet und dafür gesorgt, dass ihnen das Fell nicht über die Ohren gezogen wird. Er erforscht das Verhalten der zahmen Welpen und führt sie Ökotouristen vor, die wilde Wölfe kaum zu Gesicht bekommen. Und genau denen gilt das Hauptinteresse Prombergers. Während einer Lappjagd fängt er Timisch, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne der Wildbiologen, dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timisch zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov (Kronstadt) und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der „Herr der Wölfe“, in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten. mehr..
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